Redmine Alternative 2026: Warum Teams mehr brauchen

Redmine Alternative 2026: Warum Teams mehr brauchen

Redmine Alternative 2026: Warum Teams mehr brauchen

Lukas Ebner, CEO Leadtime

Geschrieben von

Lukas Ebner

Agenturen

Redmine war unsere Inspiration — aber nicht genug. Warum Leadtime Zeiterfassung, Controlling und Invoicing in einem System vereint. Mit Migrations-Service.

Redmine war unsere Inspiration — aber nicht genug. Warum Leadtime Zeiterfassung, Controlling und Invoicing in einem System vereint. Mit Migrations-Service.

Redmine war unsere Inspiration — aber nicht genug. Warum Leadtime Zeiterfassung, Controlling und Invoicing in einem System vereint. Mit Migrations-Service.

Oelgemaelde eines aufgebrochenen dunkelroten Redmine-Kristalls aus dem das warmgoldene Leadtime-Logo hervorbricht

Redmine war eine unserer größten Inspirationen. Und trotzdem haben wir etwas Eigenes gebaut.

Das klingt undankbar. Ist es nicht. Redmine hat mir gezeigt, wie Issue Tracking funktionieren kann, wenn man es ernst meint. Flexibel, offen, ohne Vendor Lock-in. Über 11.000 Unternehmen weltweit setzen es ein — laut Enlyft hält Redmine gut 6 % Marktanteil im Bereich Projektmanagement-Software. Für ein Open-Source-Tool, das nie ein Marketing-Budget hatte: bemerkenswert.

Aber irgendwann saß ich abends vor meiner eigenen Redmine-Instanz und dachte: Warum brauche ich für Zeiterfassung ein Plugin, für Rechnungsstellung ein zweites Tool und für Kapazitätsplanung eine Excel-Tabelle? Das war 2019. Heute ist Leadtime die Antwort auf genau diese Frage.

Was Redmine richtig gemacht hat (und immer noch macht)

Redmine ist unterschätzt. Wer es nur als "altes Ticketsystem" abtut, hat es nie wirklich benutzt.

Das Plugin-System ist radikal offen. Custom Fields für alles. Workflows, die man sich selbst bauen kann. Und das Beste: Kein Vendor, der dir sagt, wie du dein Projektmanagement zu machen hast. Für Teams, die genau wissen, was sie brauchen, und die technische Kompetenz haben, es selbst aufzusetzen — gibt es kaum etwas Besseres.

Dazu kommt: Die Daten gehören dir. Wirklich dir. Auf deinem Server, in deiner Datenbank. In Zeiten, in denen SaaS-Anbieter ihre Preise jährlich um 20-30 % erhöhen, ist das ein Argument, das man nicht kleinreden sollte.

Über 500.000 Downloads und eine aktive Community seit fast zwei Jahrzehnten — Redmine hat sich seinen Respekt verdient.

Wo Redmine an seine Grenzen stößt — ehrlich betrachtet

Die Grenzen haben wir nicht in einem Blogpost gelesen. Wir haben sie gespürt.

Das UI stammt aus einer Zeit, in der man Webapps noch mit Tables layoutet hat. Das ist keine Übertreibung — die Grundstruktur der Oberfläche hat sich seit 2006 kaum verändert. Für Entwickler kein Problem. Für einen Projektleiter, der morgens schnell die Auslastung seines Teams sehen will: eine Hürde.

Schwerer wiegt der Wartungsaufwand. Wer Redmine selbst hostet, braucht jemanden, der Ruby on Rails, die Datenbank und den Server im Griff hat. Branchenanalysen — unter anderem von Forrester — schätzen, dass Systemadministratoren 20-30 % ihrer Arbeitszeit für Wartung und Updates von selbst gehosteter Software aufwenden. Das ist kein theoretischer Wert — in einer 15-Personen-Agentur heißt das konkret: Dein Senior-Entwickler verbringt einen Tag pro Woche damit, die Infrastruktur am Laufen zu halten, statt an Kundenprojekten zu arbeiten.

Was oft vergessen wird: Die Total Cost of Ownership von selbst gehosteter Software kann laut Analysen von Gartner und Forrester bis zu 50 % über der eines vergleichbaren SaaS-Produkts liegen — wenn man Serverkosten, Sicherheitsupdates, Backups und den internen Zeitaufwand ehrlich einrechnet. Die meisten tun das nicht.

Und dann die Lücken im Workflow. Redmine macht Projektmanagement und Issue Tracking. Punkt. Zeiterfassung? Plugin. Ressourcenplanung? Drittes Tool. Rechnungen aus Zeitdaten generieren? Viertes Tool. Die Integration zwischen diesen Welten bleibt an dir hängen. Das erinnert an die Frühzeit von Linux-Servern in Unternehmen: Technisch überlegen, aber der Aufwand für Betrieb und Integration fraß den Kostenvorteil wieder auf. Bei Projektmanagement-Software beobachten wir gerade denselben Shift — von Open Source zu Managed SaaS.

Easy Redmine und der "Plugin-Stack"-Ansatz

Es gibt einen Weg, Redmine aufzurüsten, ohne ganz zu wechseln. Easy Redmine ist die bekannteste kommerzielle Distribution — über 1.000 Kunden in 80 Ländern nutzen sie. Die Idee: Den Redmine-Core nehmen und mit professionellen Plugins für Zeiterfassung, CRM und Ressourcenplanung ausstatten.

Der Ansatz hat Charme. Man bleibt im Redmine-Ökosystem, behält seine Daten und Workflows. Die Kosten liegen je nach Paket bei 2.999 bis 4.188 Euro pro Jahr für 100 Nutzer.

Aber es bleibt ein Plugin-Stack auf einem Core, der aus einer anderen Ära stammt. Wie ein Fachwerkhaus, bei dem man eine moderne Küche einbaut: Funktioniert, aber die Grundstruktur bestimmt weiterhin die Möglichkeiten. Das Fundament — Rails-Monolith, alte UI-Architektur, keine native API-first-Strategie — lässt sich durch Plugins nicht neu gießen.

Für Teams, die primär Issue Tracking brauchen und ihr Redmine-Wissen behalten wollen, kann das reichen. Für eine Agentur, die Projektzeiterfassung, Controlling und Faktura in einem System braucht, vermutlich nicht.

Was eine echte Redmine-Alternative können muss

Wenn du eine Redmine-Alternative evaluierst, stell dir eine Frage: Was genau löst du heute mit Redmine — und was mit den fünf Tools drumherum?

Die meisten Agenturen und IT-Dienstleister, die wir kennen, brauchen: Projektmanagement mit Zeiterfassung in einem System. Kapazitätsplanung, die zeigt, wer nächste Woche verfügbar ist — nicht wer letzten Monat war. Controlling, das automatisch berechnet, ob ein Projekt Geld verdient oder verbrennt. Und eine Rechnungsstellung, die gebuchte Zeiten in Rechnungen verwandelt, ohne dass jemand drei Stunden in Excel verbringt.

Was dabei oft untergeht: Die Anforderung an eine moderne Oberfläche ist kein Luxus. Ein Projektleiter, der morgens in fünf Minuten die Teamauslastung überblicken will, braucht kein System, das aussieht wie ein Datenbank-Frontend aus 2006. Das bedeutet nicht, dass Substanz weniger zählt — aber UX entscheidet, ob ein Tool im Alltag tatsächlich genutzt wird oder zur Pflichtübung verkommt.

Der Open-Source-Projektmanagement-Markt wächst auf geschätzte 3,2 Milliarden Dollar bis 2031. Das zeigt: Der Bedarf ist real. Aber die Frage ist nicht "Open Source oder nicht?" — sondern ob ein einzelnes Tool den gesamten Workflow abdecken kann.

Wenn du ehrlich aufschreibst, welche Tools du heute parallel nutzt, ist das oft die beste Grundlage für die Entscheidung.

Von Redmine inspiriert, für Agenturen gebaut

Ich sage es ungern so direkt, aber: Leadtime existiert, weil Redmine nicht genug war.

Nicht weil Redmine schlecht ist. Sondern weil ich als Gründer einer IT-Agentur jeden Tag erlebt habe, wie viel Zeit zwischen den Systemen verloren geht. Ticket in Redmine anlegen, Zeit im Plugin erfassen, in Excel die Profitabilität berechnen, in der Buchhaltung die Rechnung schreiben. Vier Systeme, vier Datensilos, null Echtzeitüberblick.

Was wir von Redmine übernommen haben: Den Respekt vor strukturiertem Issue Tracking. Custom Fields. Die Idee, dass ein System sich an dein Team anpasst, nicht umgekehrt.

Was wir neu gebaut haben: Alles andere. Zeiterfassung, die direkt in Rechnungen fließt. Kapazitätsplanung, die zeigt, wer in zwei Wochen überlastet sein wird. Ein Controlling-Dashboard, das Deckungsbeiträge pro Projekt in Echtzeit berechnet. Nicht als Plugin-Stack, sondern als ein System, das von Anfang an dafür gebaut wurde.

Für 29 Euro pro User im Jahresabo. Kein Server-Setup. Kein Ruby-Admin.

Leadtime vs. Redmine — Feature-Vergleich

Bereich

Redmine

Leadtime

Projektmanagement

✅ Stark (Custom Workflows)

✅ Stark (Boards, Gantt, Custom Fields)

Issue Tracking

✅ Kernkompetenz

✅ Integriert

Zeiterfassung

⚠️ Plugin erforderlich

✅ Nativ, mit Timer + Genehmigungen

Ressourcenplanung

❌ Nicht verfügbar

✅ Kapazitätsplanung pro Team/Person

Controlling

❌ Nicht verfügbar

✅ Echtzeit-Deckungsbeiträge

Rechnungsstellung

❌ Drittes Tool nötig

✅ Zeit → Rechnung in einem Klick

CRM / Pipeline

❌ Nicht verfügbar

✅ Sales Pipeline integriert

Self-Hosting

✅ Volle Kontrolle

❌ Cloud-only (EU-Server)

Customizing

✅ Unbegrenzt (Quellcode offen)

⚠️ Custom Fields, aber kein Quellcode

Kosten

Kostenlos (+ Hosting + Wartung)

29 €/User/Jahr

Ehrlichkeit gehört dazu: Wer maximale Anpassbarkeit und Self-Hosting braucht, für den bleibt Redmine die richtige Wahl. Leadtime ist für Teams gebaut, die ein fertiges System wollen, das IT-Projektmanagement, Zeiterfassung und Controlling verbindet — ohne Basteln.

Umstieg ohne Schmerzen — der Leadtime Migrations-Service

Die größte Hürde beim Wechsel von Redmine ist nicht die Software. Es sind die Daten.

Jahre an Projekten, Tickets, Zeitbuchungen — das will niemand verlieren. Und niemand will drei Wochen damit verbringen, CSVs zu exportieren und zu transformieren.

Deshalb bieten wir einen dedizierten Migrations-Service an. Kein Self-Service-Import, bei dem du auf dich allein gestellt bist. Ein begleiteter Umzug: Wir nehmen deine Redmine-Daten — Projekte, Tickets, Zeitbuchungen, Custom Fields — und übertragen sie nach Leadtime. Dein Team startet nicht bei null, sondern dort, wo es aufgehört hat.

Konkret heißt das: Wir exportieren die Redmine-Datenbank, mappen deine Custom Fields auf Leadtime-Felder, und importieren die Historien so, dass dein bestehendes Projekt-Reporting nahtlos weiterläuft. Kein Kaltstart, kein Datenverlust, kein dreimonatiger Parallelbetrieb.

Das dauert in der Regel eine Woche. Nicht drei Monate.

Wann sich der Wechsel lohnt

Wenn dein Team mit Redmine glücklich ist und die Wartung kein Problem darstellt — bleib dabei. Ernsthaft. Ein funktionierendes System wechselt man nicht aus Prinzip.

Aber wenn du merkst, dass du mehr Zeit mit dem Zusammenkleben von Tools verbringst als mit dem eigentlichen Projektmanagement. Wenn du nicht weißt, welches Projekt Geld verdient und welches verbrennt. Wenn dein bester Entwickler Server wartet statt Code zu schreiben — dann lohnt sich ein Blick auf eine Redmine-Alternative, die den gesamten Agentur-Workflow in einem System abbildet.

Leadtime haben wir gebaut, weil wir genau an diesem Punkt standen. Nicht weil wir Redmine für schlecht halten — sondern weil wir etwas brauchten, das weiterdenkt als ein Ticketsystem.

Kostenlos testen — und wenn du von Redmine kommst, hilft unser Migrations-Team beim Umzug.

ProvenExpert seal – customer reviews
GDPR compliance seal

Wir erfüllen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und garantieren Serverstandorte in Europa mit ISO 27001-Zertifizierung.

Wir erfüllen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und garantieren Serverstandorte in Europa mit ISO 27001-Zertifizierung.

© 2025 Leadtime Labs GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Wir erfüllen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und garantieren Serverstandorte in Europa mit ISO 27001-Zertifizierung.

© 2025 Leadtime Labs GmbH. Alle Rechte vorbehalten.